Saturday, July 18, 2015

Fazit - Etappe 1

Neue Wörter von der Straße: Besinnungstage und Begeisterungslauf (wer Theorien hat, immer her damit)

Kilometer gefahren: knapp 3.000 (2,5 Tage insgesamt im Auto und davon 7 Stunden in einer Vollsperrung auf der Autobahn)

Frau braucht definitiv mehr Bargeld: während man in USA jeden Kaugummi mit der Kreditkarte bezahlt, geht das in Deutschland nicht mal in allen Restaurants.

Bisher sind keine Blitzertickets aufgetaucht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Vielen Dank an alle meine Gastgeber, ich hatte eine wunderbare Zeit mit Euch und hoffe dass das nächste Wiedersehen nicht wieder Jahre hin ist. Teil 2 startet am 9. August. Dann zuerst zum Golfaufbaukurs in meinen Club und danach nach Rheine zu meinen "Gasteltern" aus Abu Dhabi.


Thursday, July 16, 2015

Heidelberg + Mannheim "Sterne des Südens"

Ich hätte es eigentlich wissen müssen, wo Schlösser sind, da sind auch Japaner und zwar nicht nur zwei-drei. Da ist Heidelberg keine Ausnahme. Ich werde zukünftig auf vielen Fotos in Asien vertreten sein :-) Alle Klassiker abgehakt: Schloss, Philosophenweg, Mensa in der Altstadt, Stadtrundfahrt im Cabriobus bei Regen und Füße wund gelaufen.

Mannheim sieht von oben  - Fernmeldeturm - sehr viel besser aus als auf Augenhöhe, aber es gibt einiges Empfehlenswertes zu sehen und ich war fast überall alleine, dem Hochsommer sei Dank. Barockschloss, Technoseum und auch die OEG Strandbar ist nicht zu verachten, nur auf Service braucht man nicht zu bauen. Was allerdings gar nicht geht: der Slang tut sehr sehr weh in den Ohren.

Ein Highlight gab es auch: ich bin ganz allein mit der Dampflok im Technoseum gefahren, die kürzeste Bahnstrecke Deutschlands, raus aus der Halle - rein in die Halle und sehr sehr wichtig: "Nicht in den Wagen spucken", alles andere ist ok. Mit Tschu Tschu und allem drum und dran. Falls sich also mal jemand nach Mannheim verirrt: echt sehens- und anfassenswert und mindestens 4h mitbringen.

Während ich dies schreibe sitze ich - gefangen auf einer Raststätte wg. Vollsperrung der A9, irgendwas mit 3 LKWs heute morgen um 9.30 Uhr - auf der Sonnenterrasse vom großen gelben M und gebe mehr Geld aus als in den letzten 4 Wochen. Drei Gänge habe ich schon hinter mir. Angeblich haben sie vor einer Stunde mit den Räumungsarbeiten angefangen, aber wer weiß schon wie lange das dauert. Auf dem Rastplatz bewegt sich niemand auch nur einen Meter...wenigstens sitze ich nicht im Auto, Thrombosegefahr AHOI...

Monday, July 13, 2015

Die Nibelungenstadt

Icke wusste it vorher nicht, Worms hat eine entscheidende Rolle gespielt in der Nibelungensaga. Außer dass Siegfried und Krimhilde mitspielen weiß ich eh nix. Leider hatte auch das entsprechende Museum heute Ruhetag, demzufolge bin ich auch nach dem Besuch kein bisschen schlauer.

Dafür habe ich aber den gleichen Luther, den wir auch in Prenzlau haben, in Worms entdeckt und zwar im angeblich größten Lutherdenkmal weltweit (falls überhaupt außer Deutschland irgendein Land ein Lutherdenkmal hat).

Worms ist ein bisschen schön, für einen Zwischenstopp gut geeignet. Jetzt bin ich in Mannheim bei Cerstin und Michael angekommen, der letzten Station auf der ersten Etappe. Morgen geht es nach Heidelberg...

PS: Danke an die Kölner für die schöne Zeit.
PPS: Mirko: bin heute morgen die ersten 30min durch gelaufen.

Saturday, July 11, 2015

Obs un Jemös

Das was heutzutage in der Schule unterrichtet wird: Schreiben wie man spricht - gilt in Köln als Landessprache.

Ich bin gut hier angekommen und habe mich bei Ulf, Maria und Noah eingelebt. Nach zwei Tagen Faulsein (es war saukalt im Vergleich zu letzter Woche und ich musste erstmal akklimatisieren) haben wir dann die Touriattraktionen in Angriff genommen.

Besuch im Zoo, Rhein-Seilbahn, Domaufstieg und das Völkerkundemuseum.Das Museum ist uneingeschränkt zu empfehlen, die interaktiven Elemente sind erste Sahne. Im Zoo war Ulfs und Marias Lütter die eigentliche Attraktion und 533 Stufen hüpfe ich auch an schlechten Tagen auf einem Bein...

Außerdem war ich meine zweite echte 9-Loch Runde spielen und zwar im Heimatclub von und mit Ben.



Saturday, July 04, 2015

Ein Tag am Meer... (meist ohne Meer)

Wie schon immer hat mich die Nordsee auch heute wieder ohne Wasser begrüßt. Wer jetzt behauptet Wattwandern sei doch auch was Schönes: Quatsch mit Soße. Ich hab´s probiert und kann sagen: Nope. 4 Stunden 36 Grad ohne Wasser sind doch totaler Humbug. Es gab jede Menge kalte Duschen, aber mit kaltem Wasser hab ich´s ja nicht so. Ich wette es war ein lustiges Bild, wie ich versuche mich abzukühlen ohne das Wasser zu berühren.Um 15 Uhr war dann doch soviel Wasser da, dass man schwimmen konnte ohne sich die Knie aufzuschrammen.

Mit Kind wäre es sicher richtig toll gewesen im Watt zu matschen, aber leider hat hier über Nacht das Fieber zugeschlagen und ich bin dann allein gefahren.

   Aber ich habe Mutter Natur bei anderer Arbeit zuschauen können - ein dicker Brummer hat versucht meinen Strand- aka Wiesenkorb einzunehmen und ist an einem Spinnennetz gescheitert.

Gestern noch mal mehr Kultur, alles was Bremen an Schiffskunde zu bieten hat (Schulschiff Deutschland und Spicarium) auf einmal angeschaut und dann lecker Mittagessen draußen mit Blick auf die Stelle, in der die Lesum in die Weser mündet und ein großer wilder Fluss draus wird. 

Thursday, July 02, 2015

Sommer, Sonne, Sonnenschein...in Lesum

Wegen großer Hitze haben wir uns praktisch direkt nach dem Aufstehen (um 5.30 Uhr) auf den Weg in die Stadt gemacht um dem touristischen Auftrag meiner Rundreise gerecht zu werden und haben Schnoor (die älteste Gegend der Stadt) und die alte Goldschmiedegasse (heißt anders) komplett für uns gehabt, da es niemanden dahin verschlägt solang sogar die Läden noch schlafen. Leider war es mir deswegen aber nicht möglich mit den Inhabern nach mir benannten Schmiede Kontakt aufzunehmen. Falls es morgen regnet fahre ich noch mal hin, Kontakt zu Gold kann man ja grundsätzlich nie genug haben.

Den Rest des Tages werden wir, wie auch schon gestern, entspannt am Pool verbringen. Hochschwanger ist alles andere zu anstrengend, der Golfplatz ist mir tagsüber zu hell und Moritz kommt super mit dem Veranstaltungsprogramm zurecht.

Habe Kirschsuppe mit Kliemen gekocht für den heutigen Nachmittag und bin gespannt wie das hier ankommt. Gänzlich unbekannt das ostdeutsche Kulturgut...


Wednesday, July 01, 2015

Nächster Halt: Bremen!

Nach einem ganzen Tag an der Hamme in der Sonne bin ich gestern Abend heil in Bremen "gelandet". Endlich hat der Sommer es geschafft auch in meinem Urlaub anzukommen. Golfplatz ist schon ausgesucht, aber heute geht es erstmal mit Moritz ins Planschbecken. Liebe Grüße aus der Sonne...