Sunday, September 29, 2019

3.900 km, 7 neue Staaten, 660 Fotos und 5 kg Übergepäck

Ich bin seit gestern zurück und Chicago hat geweint beim Abschied. Gewitter und Starkregen zum Abflug und Regen zum Empfang auch in Berlin. Bin nicht ganz sicher, was das hieß. Dank Mirko und Nadia war ich bis 22 Uhr wach und hab dann tatsächlich 11h durch geschlafen.


Die letzten Tage waren noch mal sehr entspannt, Sonne satt, jeden Morgen Sport, viele Kaltgetränke und noch mal ein bisschen Shopping. Ohne Tastatur war ich zu faul zum schreiben. Es gab auch Beschwerden über die Kürze meiner Einträge generell, ich gelobe Besserung für den nächsten Urlaub.

Mittwoch waren Lucy und ich in Downtown Chicago, haben mit Chris und auf Firmenkreditkarte zu Mittag gegessen. Business Lunch zum Besprechen von wichtigem Business. Danach eine Führung durch den Stadtteil Lincoln Park auf Gangster Tour. Al Capone hat dort sein Unwesen getrieben, der älteste Jazzclub der Staaten ist ansäßig und OZ Park huldigt dem Smaragdenland. Sehr schöner Ort, mit sehr teuren Wohnungen und sehr viel grün. Da sind wir in Berlin tatsächlich noch günstiger. Und die Amis zahlen für Holzhäuser.

Wir waren an unserem letzten Abend im Two Brothers Roadhouse zum Stand-Up Comedy. Die größte Brauerei des Staates und die Minibrauerei in Berlin---ich hab sie alle gesehen. Spätabends noch Shisha rauchen, in Erinnerung an die guten alten Zeiten vor 20 Jahren in Abu Dhabi. Damals haben wir diverse laue Nächte auf der Dachterasse mit Double Apple Tabak verbracht. Heutzutage sind die Schläuche sogar Einweg, nicht mehr nur die Mundstücke.

Ich habe jetzt insgesamt 29 von 50 Staaten gesehen und ein paar werden wohl noch dazu kommen. 4 Jahre sind Lucy und Chris noch in den Staaten, bevor sie dann hoffentlich nach Schottland ziehen können, weil die Kinder aus dem Haus sind. Also mindestens ein Besuch steht wohl noch bevor. Dann muss es weiter ins Landesinnere gehen.

Danke wie immer für Eure Begleitung und bis zum nächsten Mal.


Wednesday, September 25, 2019

Iowa City

Ich hab tatsächlich meine Tatstatur im Hotel in Des Moines vergessen...that sucks. Naja, schwarz auf schwarzen Möbeln...schluchz. Da bin ich ein bisschen erleichtert, dass der große Teil der Reise vorbei ist. Ich bin zurück bei Lucy, morgen Downtown Chicago und Donnerstag muss ich schon mal packen, es sieht, glaube ich schlecht aus...vermutlich brauche ich noch eine neue Sporttasche...

Des  Moines, die Hauptstadt von Iowa, war quasi leer gefegt. Da scheint es nur arbeitende Bevölkerung zu geben. Ganz im Gegenteil zu Iowa City, das bis 1857 Hauptstadt war. Das ganze alte Regierungsviertel ist jetzt Universität, also falls irgendjemand plant in den Staaten zu studieren: klare Empfehlung. Super schönes Viertel, tolle 2nd Hand Läden und schwarz und gelb sind auch nicht die schlechtesten Farben...

Tuesday, September 24, 2019

Winterset, Iowa

700km Highway mit Tempomat auf 76mph (BH!) bei strahlendem Sonnenschein liegen hinter mir. Ich bin in Madison County angekommen, bzw. eigentlich schon wieder weg. 

Winterset heißt der kleine Ort, um den herum sich "Die Brücken am Fluß" damals abgespielt hat. Francescas Haus ist leider nach einem Brand nicht mehr zur Besichtigung frei gegeben, das kann man nur aus der Ferne sehen. Das Cafe in dem Robert den lokalen Tratsch mit gekriegt hat, hat im Augenblick geschlossen, da kann man auch nur von außen
reinschauen und leider ist es mittlerweile umgebaut. Dafür ist das Original-Elternhaus von John Wayne zu besichtigen, der stammt zufällig aus der Ecke.

DIE Brücken haben keine Öffnungszeiten und 6 sind noch erhalten, da fährt nur kein Auto mehr drüber. Roseman Bridge und Holliwell, die beiden, die im Film mitspielen, sind tatsächlich sehr schön und es ist irgendwie witzig sich die Dreharbeiten von 1995 vorzustellen. Das macht in Berlin nicht halb so viel Spaß...ist wahrscheinlich für Touristen ebenso aufregend. Wenn die ganze Geschichte nicht so unglaublich traurig wäre...Aber, es war ja schon ein Liebesfilm, die Brücken sind allesamt komplett beschriftet mit sämtlichen Paaren, die irgendwann mal da waren. Ich habe ein deutsches Rentnerehepaar getroffen, die mit dem Wohnmobil grad die Staaten unsicher machen. 

Schlafen tue ich in Des Moines, der Hauptstadt von Iowa und die und Iowa City
schaue ich mir morgen auf dem Rückweg noch an. Hat immerhin 200.000 Einwohner, das Örtchen.

Monday, September 23, 2019

Ein spätes Geburtstagsgeschenk zu Lucy´s 40.

Shania Twain hat sich beharrlich geweigert in 2019 auf Tour zu gehen, also musste ich mir was anderes einfallen lassen. Es war ein Experiment und das hat eingeschlagen. Fitzgeralds, ein Nachtclub/Bar in Berwyn, Chicago mit quasi drei Konzerten und einem Dreigangmenü beim Italiener. Bestellt haben wir eigentlich  nur einen, aber schon die Vorspeisen, die als Gruß aus der Küche
kamen, waren eine komplette Mahlzeit. Von jedem Teller hätten locker vier Leute satt werden können, Gott sei Dank wohnt hier ein nimmersatter Teenager, der für vier essen kann, denn natürlich haben wir Doggybags mitnehmen müssen. Nachtisch musste auch noch sein, weil die Desertkarte der Burner war, nicht mal lesen mussten wir...

Eine Big Band, ein Damentrio aus Texas und ein Countrysänger aus der Gegend, für jeden was, alles für Lucy. Großartiger Abend...happy birthday again. 

Morgen geht es nach Iowa, auf den Spuren von "Die Brücken am Fluss", Clint Eastwood und Meryl Streep.

Saturday, September 21, 2019

Haustiere

Sehr entspannte Tage im Moment, morgens eine Stunde Sport, Lucy macht grad eine Ausbildung zum Personal Trainer und ansonsten...Urlaub.
Gelert: Irish Wolfhound oder auch Pony
Ollie: süsses, aber stinkendes Frettchen
Baldur: Kater und Chef im Ring
Skye: siamesische Katze mit Terence Hill Augen...





Thursday, September 19, 2019

Fort Wayne, Warschau, Bremen und Valparaiso - all in one day

Das es hier noch keine Drive Thru Toiletten gibt, das wundert mich ehrlich. Mittlerweile braucht man tatsächlich nirgendwo mehr aus dem Auto auszusteigen. Hat auch sein Gutes, man kommt tatsächlich überall hin mit dem Wagen.

Ich bin gestern 10 Stunden unterwegs gewesen und jetzt erstmal in
Naperville bei Lucy und Co. Asti (der Doberman) ist leider nicht mehr, dafür sind ein Frettchen und ein Irischer Wolfshund bei den beiden Katzen eingezogen. Letzterer kann seinen Kopf auf meine Schulter legen, während ich stehe, weiß aber glaube ich nichts von seiner Herkunft, er ist unglaublich friedlich. Ollie, das Frettchen stinkt, ist aber sehr sehr süß und liebt Füße, vor allem frisch gewaschene. Erinnert mich irgendwie an Tiger.

Leider halten beide nicht wirklich still, ich muss mal sehen, dass es Bilder gibt in den nächsten Tagen.





Wednesday, September 18, 2019

Vorerst letzter Zwischenstop

Nach einem sehr entspannten Tag mit 330km über Land, zwei längeren und zwei kleineren Zwischenstopps sitze ich auf dem Balkon meiner Airbnb Wohnung in Fort Wayne, Indiana, esse asiatisch und freue mich des Lebens.

Seit 1925 gibt es offizielle Touren in den Ohio Höhlen, vorher sind
aber viele Verrückte schon allein 17m unter der Oberfläche in absoluter Dunkelheit um die Wette gekrochen und haben Nachrichten hinterlassen. Dabei haben die Unwissenden leider die kostbaren tausende von Jahren gewachsenen Stalagniten und Stalagtiten abgebrochen. Aber wenigstens haben sie nicht das komplette Höhlensystem gefunden, es gibt also noch ein paar, die bis 500.000 Jahre zurück datiert werden können. Wachstum in diesen Höhlen, ein Golfball alle 1000 Jahre. Spannende These...

Mittagspause mit sehr sehr leckerer Pizza in Russels Point am Indian Lake und dann weiter nach Wapakoneta, das kleine Örtchen in dem Neil Armstrong geboren wurde und aufgewachsen ist. Heute immernoch ein kleiner Ort, aber mit einem großartigen Museum und vielen Original Devotionalien.

Auf dem Weg nach Fort Wayne habe ich noch in Grabill nach Spuren von den Amish gesucht und diverse Pferdewagen getroffen, aber leider keine Siedlung gefunden. Wusste aber auch nicht wirklich wonach ich suchen sollte, aber Häuser mit Trucks davor werden wohl nicht dazu gehören. Spannend...

Morgen die Stadt anschauen und dann erstmal nach Naperville zu Lucy und Co. ein paar Tage die Füße hochlegen. Anfang nächster Woche geht es dann noch einmal los, ich will ja "Die Brücken am Fluß" anschauen in Iowa.

PS: Die ersten Postkarten sind schon angekommen, die nächsten sind quasi auf dem Weg :-)

Tuesday, September 17, 2019

Drei Staaten Tag

Pennsylvania verlassen, West Virginia durchfahren und nun in Columbus Ohio angekommen, pünktlich zum Sonnenuntergang am Scioto. 350km waren es heute, knapp 150 davon auf einer historischen Route (National Road 40). Immer gen Westen und weiterhin bei 30 Grad und blauem Himmel.

Der Hayden Wasserfall ist leider ausgetrocknet, aber er wäre sehr
schön gewesen wie das Foto zeigt, die kleine Wanderung dahin war nicht desto trotz sehr nett...

Die Stadt ist sehr sehr schön, nicht so industriell wie Pittsburgh und viel grüner. Pittsburgh war aber ohnehin komplett schwarz-gelb gestern, die Steelers haben gespielt und leider verloren. Das hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan. Die Karten waren ausveerkauft, aber die Leinwände groß genug, dass man auch von außen zuschauen konnte. Auf jedem Parkplatz in der Stadt war Party, BBQ und jede Menge Alkohol. Da können sich unsere Fußballfans aber mal eine Scheibe abschneiden, total gechillt hier alle....

Monday, September 16, 2019

Sunday, September 15, 2019

Berliner Weiße zum Frühstück oder "Ich könnte doch mal anfangen Bier zu trinken"

Der Abend in der Brauerei war sehr unterhaltsam, der heutige Morgen aber noch mehr. Der Braumeister (sagt man das so?) war da und ich hatte nicht nur Malz zum Frühstück, sondern auch die neueste Kreation,  die morgen das erste Mal abgefüllt wird. Berliner Weiße mit tropischen Früchten...hat kein Stück nach Bier geschmeckt, aber sehr sehr lecker. Man lernt ja nie aus.

Die erste Station heute war "Fallingwater", das berühmteste Gebäude von Frank
Lloyd Wright - der Architekt, der auch das Guggenheim Museum in New York designt hat. Auf dem Weg habe ich drei der wichtigsten Superhelden Amerikas getroffen. Nice Guys....

Die Idee beim Wochenendhaus für die Gründer von "Macys" war, dass es eins mit der Natur ist, das Haus steht quasi in einem Wasserfall und das Wasser fließt von ganz oben durchs ganze Haus und die Möbel sind verwachsen mit dem anstehenden Gestein. Eindrucksvoll, aber für meine Begriffe zu feucht und zu dunkel. Aber World Heritage Site und schon von über 6 Mio Menschen besichtigt, da wollte ich nicht fehlen.

Auf dem Weg Zwischenstopp in Ohiapyle für einen wirklich beeindruckenden Wasserfall, da ist Niagara nix dagegen...

Mittlerweile bin ich in Pittsburgh und gespannt, was die Stadt zu bieten hat. Definitiv gute Aussichten, aus dem Hotel schon mal ein großartiger Sonnenuntergang. Das Wetter ist zurück mit Sommer.

Saturday, September 14, 2019

Berlin, 15 Grad und Niesel

Fast wie zuhause, nur in Pennsylvania und mit einer hauseigenen Brauerei direkt nebenan. Ich habe vier verschiedene Sorten probiert - JAAAAAAAA, man muss auf Reisen Kompromisse machen und das Milk Stout mit
Zucker und Kaffee war gar nicht übel. Leider kann nix davon fliegen, sie würden explodieren, weil nicht pasteurisiert habe ich gelernt. Tut mir leid...

Das Wetter ist 20 Grad kälter als gestern, passt aber zu Berlin und zum Thema des heutigen Tages. Ich war in Gettysburg, auf dem Schlachtfeld der fiesesten Schlacht im Bürgerkrieg. 3 Tage Anfang Juli 1863 und 40.000 tot, schwer verwundet oder in Gefangenschaft. Aber die Union hat gewonnen. Damals hat es auch geregnet, da war die Tour heute gleich viel authentischer.

Auf dem Weg nach Berlin musste ich mal wieder über die Blue Ridge Mountains, aber auch durch Wolfsburg (da gab es nur FORD). Die Berge hatten Nebel zum Anfassen im Angebot und mein Auto hat mir immer wieder gesagt, dass ich mal bitte die Frontscheibe reinigen soll, die Kamera könnte nichts mehr sehen.
Sehr witzig mein Nautilus.


Friday, September 13, 2019

Unendliche Mais- und Wachsbohnenfelder

Die heutige Entscheidung gegen die Stadt war eine ziemlich Gute. Nachdem ein bisschen Shopping mich über den Streß gestern hinweg getröstet hat - ich brauchte dringend Sommerklamotten, hab einfach nicht genug für das Wahnsinnswetter dabei - ging es heute durch die "Berge" gen Westen ins Landesinnere. Landschaft, Landschaft und Landschaft.

Ich wäre fast durch den Gunpowder Falls Fluss gelaufen, aber auf der Hälfte waren meine Füße schon so weit angefroren, dass ich es nur knapp zurück ans Ufer geschafft habe. Da war der Marburg-See schon angenehmer temperiert, aber da hat es merkwürdig nach Fisch gerochen, also auch nur kurz bis zu den Knien drin gewesen. Aktuell müssen hier alle Fische zurück ins Wasser geworfen werden, wenn man sie geangelt hat, ob das wohl einen tieferen Sinn hat? Ist grad Nachwuchsphase?

Bin durch Manheim und Hanover gefahren heute, ganz schön deutsche Ecke hier in Pennsylvania. Morgen Bürgerkrieg - Gettysburg Schlacht.

PS: Danke Romina, bin über Hotwire gebucht heute :-) mit Pool

PPS: Weiß irgendjemand wer die sind? War ich in größerer Gefahr als nur zu erfrieren?





Thursday, September 12, 2019

32 km, 34 Grad, echtes Brot und ein Problem mit Wasser

Letzter Tag in Washington am 11. September: alle Flaggen auf Halbmast und einige ernste Gesichter. Ist irgendwie krass, dass es schon 18 Jahre her ist.

Wir haben noch einmal ein paar Meter zu unserer Laufstrecke ergänzt und alle drei Etagen vom National Museum of American Art, die Portrait Gallery und Chinatown angeschaut. Die Lust am Laufen ist mittlerweile ein wenig eingeschränkt, zumindest bei Hitze auf Asphalt...es wird Zeit für ein wenig mehr Natur.

Ich habe gestern 4 Stunden für 100km gebraucht, weil die komplette Region ein einziger Stau ist, fast wie zuhause. Dann wurde meine Buchung in Baltimore gecancelt, wegen irgendwelchen Wasserproblemen und ich habe außerhalb der Stadt geschlafen im ersten Motel mit "Vacancy". Jetzt habe ich gerade erfahren, dass Trump in die Stadt kommt, also das lasse ich mal....hab irgendwas von Wasserfällen gelesen, das klingt soo viel spannender.

Kurzer Zwischenstopp in Virginia auf dem Weg um einen Tagesspiegel Artikel in einer Deutschen Bäckerei abzugeben und gleich mal echtes Brot gekauft. Das fehlt nach nicht mal einer Woche jetzt schon. 

Wednesday, September 11, 2019

Zweimal Capitol Hill und zurück...

Ein Tag mit einem weiteren Marathon und einer großartigen Überraschung. Wir haben alle Museen gesehen, die wir sehen wollten, plus den botanischen Garten. Sollte ich mal einen Garten haben, erinnert mich daran, dass ich "King Kong" pflanzen möchte.

Außerdem war ich doch im Weißen Haus und zwar sogar im Oval Office...Mr. President kann mich mal.

Heute Abend wollten wir eigentlich zu einem kleinen Umsonstkonzert und es wurde ein Umsonstfestival mit einem
HulaStar und einer Menge Lokalpatriotismus. Außerdem Improtheater mal anders: Sarah: sagt dir "the Harold" was als Technik?

Frage für heute: kennt irgendjemand die Fahrstuhltechnik, dass außen die Etage gedrückt wird und man dann einen Fahrstuhl zugewiesen kriegt? Das kann unser Hotel und ich habs noch niemals nicht irgendwo gesehen.


Tuesday, September 10, 2019

Radfahren mal anders...bin nicht ganz sicher, ob das dem ADFC mal vorgeschlagen werden sollte.



10.000 Schritte - da kann ich nur drüber lachen

Wir sind in Washington und haben bereits einen Marathon hinter uns, obwohl wir erst einen halben Tag da sind. Auf der Karte war kein Maßstab und in echt ist 1 cm eine Meile...und das mir. (Eva: da war Breslau nix dagegen, aber diesmal hat es meine Flip Flops erwischt und noch nicht meine Füße.)

Tatsächlich ist man auch kilometerweit entfernt vom Weißen Haus, das sieht im Fernsehen viel näher aus. Deutsche Staatsbürger dürfen es nicht besichtigen, aber wenigstens ist der Deutsch-Amerikanische Freundschaftsgarten direkt vor der Straßensperre und da darf man stehen...f... Mr. P.

Einstein' s Schoß war nicht sonderlich bequem, aber
wenigstens kam Frau drauf, auf Lincoln darf man leider nicht klettern, obwohl er wie der süsseste Opa aussieht in seinem Memorial. So, meine Frage für heute ist: Wie groß ist Lincoln? Einen Tipp kann ich geben: es hat 6 Jahre gedauert ihn zu "bauen".

Washington ist voll von Gedenkstätten an den zweiten Weltkrieg, Koreanische Sicht, Japanische Sicht, die Sicht aus jeder Sicht...pretty depressiv.

Grüße von Lucy an "everybody she knows".

Monday, September 09, 2019

Wo alles begann...

Was morgens bewölkt und mit der Unabhängigkeitserklärung angefangen hat, mit 28 Grad und dem Gefängnisprototypen schlechthiin weiterging und bei 12 Grad und Frankenstein endete, war ein großartiger Tag in Philly.
Hier wurde 1776 die Absage an die Briten erteilt und daraus wurde ein National Park mit dem Thema Freiheit in allen Lebenslagen.

Freiwillig ins Gefängnis gehen ja die wenigstens, hier ist es eine der wichtigsten
Attraktionen überhaupt, das Eastern State Penitentiary. Der sternförmige Aufbau hat sich wohl auf der ganzen Welt verbreitet und Al Capone hat seine Mandeln im Krankenhausflügel gelassen.

Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Kunstmuseum, dessen Treppen Rocky 1976 so dynamisch hoch gelaufen ist. Keine Ahnung, wie viele Menschen, diese Szene nachspielen, aber in den 30min, die ich da war, sind es vermutlich 150 gewesen. Diesselben 150 stehen auch in der Schlange um ein Foto mit der Statue zu machen.

Heute Abend war ich noch im ältesten Theater der USA, das mit "The young Frankenstein" in seine 211 Saison gestartet ist. Sehr witzig, aber so eiskalt, dass ich immernoch mit den Zähnen klappere. Die spinnen die Amis. Wann hat wohl bei uns das erste Theater eröffnet?

Habe ich schon gesagt, dass ich meinen Mietwagen liebe? Es ist übrigens ein Nautilus, vermutlich kann er also auch schwimmen, aber das werde ich wohl nicht ausprobieren.

Die große Wäscheklammer steht über einen U-Bahn Station am Rathaus, aber ich konnte nicht in Erfahrung bringen warum. Es gibt eine Belohnung, falls jemandden Hintergrund recherhiert.

Morgen geht es dann nach Washington, wo ich Lucy treffe und wir 2 Tage Mädelsurlaub machen.