4. April 2013, 22.18 Uhr Ortszeit. Gerade gießt es wieder in Strömen und der Strom fällt alle zwei Minuten aus, also werde ich heute nicht mehr in die "Lobby" gehen um den Text hochzuladen. Dafür dann vielleicht morgen früh beim Frühstück.
Was ist passiert in den letzten beiden Tagen? Ich habe meine ersten zwei Tierpflegertage hinter mir und zwar mit den Drills, Mandrills und Pavianen und weiß jetzt, was es heißt hinter den kleinen Scheißern hinterher zu putzen - das wird noch mal weit spannender mit den Gorillas, schon alleine der Masse wegen.
Ein Tag als Tierpfleger sieht wie folgt aus:
8:00 Morgenappell und Einteilung der Zuständigkeiten
bis 10.00 Käfige putzen
Frühstück für die Viecher
lalalala (meistens Observation oder irgendwas reparieren oder bauen oder Nachwuchs füttern oder auf den Pfleger warten oder oder)
12-13 Mittagspause
13 Mittag für die Affen
lalalala (wieder Observation oder irgendwas reparieren oder bauen oder Nachwuchs füttern oder auf den Pfleger warten oder oder)
16 Kaffee und Kuchen für die Äffchen
17.30 Feierabend und trinken :-)
Die nächsten acht Tage verbringe ich weiterhin in "Probezeit", d.h. jeweils 2 Tage pro Zone, mal sehen was es morgen wird. Aber ich weiß bereits jetzt, dass ich definitiv zu den Gorillas will am Ende, auch wenn es die meiste Arbeit ist.
Ich bin in jeder freien Minute (lalalala) dabei Beziehungen zu den Gorillas aufzubauen. Heute hat Jumbo schon mal meinen Schnürsenkel mit einem Stock aufgefummelt und Abby hat Fingerwrestling mit mir gespielt. Es ist unfassbar wie stark und damit auch wie gefährlich selbst die Kleinen schon sind. Mein Favorit ist Benito, der einzige richtige Silberrücken bisher, aber zwei wachsen nach. Benito hat sich schon mal dazu herab gelassen sich neben mich zu setzen, immerhin. Sobald Leckerlis ins Spiel kommen, ist er sogar bereit mir aus der Hand zu fressen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was das für ein Gefühl ist, wenn so ein Riese sanft eine klitzekleine Erdnuss aus Deiner Hand nimmt.
Außerdem gehe ich praktisch jeden Abend nach der Arbeit mit drei der anderen Volontäre, Chef und Chefin und einer Langzeitfreiwilligen einen trinken und dann ist man echt fertig wenn man heimkommt. Wobei trinken in meinem Fall hier echt nicht leicht ist. Es gibt keinen wirklich gut schmeckenden Softdrink. Dafür gab es aber heute mal eine richtig heiße Dusche, die erste seit ich hier bin.
Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist tierisch aufregend, im wahrsten Sinne des Wortes und ich kann es gar nicht alles in Worte fassen. Hier passiert soviel, es ist echt verrückt.
Habe ich schon erwähnt, dass meine "deutschen Tugenden" was Pünklichkeit und Gründlichkeit angeht, hier sehr großen Anklang finden? Allerdings habe ich echt Schwierigkeiten mich an die Arbeitsweise zu gewöhnen und meine Geduld wird auf eine sehr harte Probe gestellt. Dagegen waren die Araber ein Scherz...hier wird mehr "Observation" betrieben als gearbeitet den ganzen Tag.
Ich bin müde, es tut mir leid, dass der Blog dieses Mal vermutlich nicht ganz so spannend zu lesen ist, aber ich verspreche viele Geschichten mitzubringen. Das mit dem Internet ist hier wirklich keine leichte Sache.
Jetzt, wo Ihr das lest, sind bereits weitere aufregende Tage vergangen, leider alle ohne funktionierende Internetverbindung. Skype geht manchmal, also schicke ich dann Mario die Texte und er kann sie hoffentlich posten.
Macht Euch keine Sorgen, es geht mir hervorragend und auch wenn es nichts zu lesen gibt, ich erlebe eine Menge.
Vielen Dank für Eure Geduld. OVER
Was ist passiert in den letzten beiden Tagen? Ich habe meine ersten zwei Tierpflegertage hinter mir und zwar mit den Drills, Mandrills und Pavianen und weiß jetzt, was es heißt hinter den kleinen Scheißern hinterher zu putzen - das wird noch mal weit spannender mit den Gorillas, schon alleine der Masse wegen.
Ein Tag als Tierpfleger sieht wie folgt aus:
8:00 Morgenappell und Einteilung der Zuständigkeiten
bis 10.00 Käfige putzen
Frühstück für die Viecher
lalalala (meistens Observation oder irgendwas reparieren oder bauen oder Nachwuchs füttern oder auf den Pfleger warten oder oder)
12-13 Mittagspause
13 Mittag für die Affen
lalalala (wieder Observation oder irgendwas reparieren oder bauen oder Nachwuchs füttern oder auf den Pfleger warten oder oder)
16 Kaffee und Kuchen für die Äffchen
17.30 Feierabend und trinken :-)
Die nächsten acht Tage verbringe ich weiterhin in "Probezeit", d.h. jeweils 2 Tage pro Zone, mal sehen was es morgen wird. Aber ich weiß bereits jetzt, dass ich definitiv zu den Gorillas will am Ende, auch wenn es die meiste Arbeit ist.
Ich bin in jeder freien Minute (lalalala) dabei Beziehungen zu den Gorillas aufzubauen. Heute hat Jumbo schon mal meinen Schnürsenkel mit einem Stock aufgefummelt und Abby hat Fingerwrestling mit mir gespielt. Es ist unfassbar wie stark und damit auch wie gefährlich selbst die Kleinen schon sind. Mein Favorit ist Benito, der einzige richtige Silberrücken bisher, aber zwei wachsen nach. Benito hat sich schon mal dazu herab gelassen sich neben mich zu setzen, immerhin. Sobald Leckerlis ins Spiel kommen, ist er sogar bereit mir aus der Hand zu fressen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was das für ein Gefühl ist, wenn so ein Riese sanft eine klitzekleine Erdnuss aus Deiner Hand nimmt.
Außerdem gehe ich praktisch jeden Abend nach der Arbeit mit drei der anderen Volontäre, Chef und Chefin und einer Langzeitfreiwilligen einen trinken und dann ist man echt fertig wenn man heimkommt. Wobei trinken in meinem Fall hier echt nicht leicht ist. Es gibt keinen wirklich gut schmeckenden Softdrink. Dafür gab es aber heute mal eine richtig heiße Dusche, die erste seit ich hier bin.
Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist tierisch aufregend, im wahrsten Sinne des Wortes und ich kann es gar nicht alles in Worte fassen. Hier passiert soviel, es ist echt verrückt.
Habe ich schon erwähnt, dass meine "deutschen Tugenden" was Pünklichkeit und Gründlichkeit angeht, hier sehr großen Anklang finden? Allerdings habe ich echt Schwierigkeiten mich an die Arbeitsweise zu gewöhnen und meine Geduld wird auf eine sehr harte Probe gestellt. Dagegen waren die Araber ein Scherz...hier wird mehr "Observation" betrieben als gearbeitet den ganzen Tag.
Ich bin müde, es tut mir leid, dass der Blog dieses Mal vermutlich nicht ganz so spannend zu lesen ist, aber ich verspreche viele Geschichten mitzubringen. Das mit dem Internet ist hier wirklich keine leichte Sache.
Jetzt, wo Ihr das lest, sind bereits weitere aufregende Tage vergangen, leider alle ohne funktionierende Internetverbindung. Skype geht manchmal, also schicke ich dann Mario die Texte und er kann sie hoffentlich posten.
Macht Euch keine Sorgen, es geht mir hervorragend und auch wenn es nichts zu lesen gibt, ich erlebe eine Menge.
Vielen Dank für Eure Geduld. OVER

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