8,5h Flugzeit von denen ich 6,5 neben
einem Schleim spuckenden Asiaten verbracht habe...wenigstens hat er
nicht auf den Fussboden, sondern in die Kotztüte gerotzt, man muss
sich auch über die kleinen Dinge freuen.
Alles in allem kann ich Air France aber
nur empfehlen, für die Passagiere können sie ja nix. Der Flughafen ist sehr sehr schön, mit weitläufigen sehr bequemen Wartezone, nette
Menschen, lecker Essen und immer genug zu trinken, für mich und auch für
die die eher die kleinen Fläschchen bevorzugen.
Ich habe endlich „Last Vegas“ und
„Rush“ gesehen und es diesmal ganz alleine durch die
Formalitätenhölle und den Zoll geschafft. Der Fahrer hat mich auch
sofort erkannt und hat mich zusammen mit Whitney Houston (zweimal ist
die komplette Scheibe durchgelaufen) heil nach Limbe gebracht. Neben
dem verrückten Verkehr, der auf zweispurigen Straßen (sofern
vorhanden) grundsätzlich dreispurig mit Autos und dann noch mit
einer Spur Mopeds belegt ist hatte ich diesmal allerdings die leichte
Befürchtung die vollständig gerissene Windschutzscheibe kommtt mir
entgegen. Aber offensichtlich tun die bunten Aufkleber ihren Job...
Diesmal bin ich noch bei
Tageslicht gelandet und konnte sogar ein bisschen was von der Stadt
sehen, wobei ich im Nachgang auch bei Nacht bisher nichts verpasst
habe. Die 30 Grad beim Empfang haben mich über den Flug hinweg getröstet und
dank meiner Thrombosestrümpfe in den Kletterschuhen habe ich
vermutlich ein Kilo auf der Fahrt verloren.
Das Haus von Ainare und Javier ist vom
Schnitt sehr schön und groß, allerdings mindestens genauso verwohnt
wie das Hotel. Bis übernächste Woche lebe ich noch im
Medikamentenlager, weil ein Kollege der Organisation, der das Projekt
und auch das Haus gehört noch hier ist, aber ich bin ja nicht mit
ihm alleine, Jennifer, die Dauervolontärin ist auch hier, weil ich
nicht bereit war mit den Hunden im Bett zu schlafen.
Es gibt warmes Wasser, eine Küche in
der die Katze wohnt und einen wunderschönen Blick auf den Ozean. Der
hat mich auch die halbe Nacht wach gehalten, weil ich die Geräusche
nicht gewohnt bin. Mal sehen wie lange ich brauche um mich daran zu
gewöhnen.
Ich habe mir auch gleich gestern schon mal
wieder die ersten Schrammen abgeholt, als ich nämlich im Dunkeln, mit meinen 3 Taschen auf dem
steinigen Weg zum Haus direkt mal einen Kniefall vor den Hunden
hingelegt habe. Knie und Handballen aufgeschlagen...aber wenigstens
ist das ja nix Bleibendes...grins.
War heute schonmal einkaufen, die Stadt
ist unverändert, die Menschen in den Shops sind immernoch
diesselben, die Wege sind genauso miserabel, also dachte ich auch am Internet hat sich nicht viel geändert, aber: unfassbar, die Frühstückszone im Hotel ist jetzt ein richtiges Haus und das Internet funktioniert sogar am Pool...verrückt. Jetzt nicht schnell, aber es läuft...
Habe gerade einen Engländer beim Essen kennen gelernt, der mit seiner Firma eine von den beiden Bohrinseln vor der Tür wieder flottmacht. Die sollen wohl irgendwo im nahen Osten demnächst tatsächlich mal ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen und nach Öl bohren.
Ich gehe gleich mal im Center vorbei gucken ob mich einer erkennt...
Habe gerade einen Engländer beim Essen kennen gelernt, der mit seiner Firma eine von den beiden Bohrinseln vor der Tür wieder flottmacht. Die sollen wohl irgendwo im nahen Osten demnächst tatsächlich mal ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen und nach Öl bohren.
Ich gehe gleich mal im Center vorbei gucken ob mich einer erkennt...

2 Comments:
Post a Commentund? hat dich wer wiedererkannt?
http://www.youtube.com/watch?v=9QHieKaTvN0
:-)
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