
Man spricht Deutsch, selbst das Essen (Kalter Hund zum Nachtisch) und es wird jeder von jedem geduzt. Da weiß ich doch auch gleich wieder warum ich bisher immer einen großen Bogen um derartige Clubs gemacht habe. Alle sprechen fließend meine Muttersprache, 99,5% der Gäste sind Landsleute und es fühlt sich null wie Ausland an. Wenn nicht die Palmen auf dem Golfplatz und die Strelitzien überall am Wegesrand wären, dann könnte es auch Usedom sein. Gut, dass ich noch Portugiesisch lernen wollte und es dann doch nicht mehr geschafft habe.
Das Wetter ist nur unwesentlich besser als derzeit in Berlin, es sind auch nur knapp 20 Grad und es ist doch recht zügig :-) . Die Nachteile vom Golfplatz am Meer haben sich auch sofort aufgetan. Möwenmassen kreisen wie die Geier und es wäre ein Wunder wenn ich diese Woche nicht mindestens einmal angekackt werde. Aber das soll ja Glück bringen.

Die Reise vom Flughafen war großartig, durch Orangenhaine und unter blauem Himmel hindurch. Bei unserem Eintreffen heute morgen hier gab es erstmal Langschläferfrühstück für die extrem Frühaufsteher. Ich z.B. bin heute um 3.30 raus, Langschläferfrühstück..pah. Die Zimmer sind schön, die Kleiderschränke groß genug und wir wohnen mitten auf dem Golfplatz mit Blick auf den Atlantik, naja, also ich nicht, aber andere Zimmer.
Die Gruppe ist bis auf die beiden Pros sehr viel älter als ich, aber alle sind auf den ersten Schnack sehr nett. Es ist auch ein Pärchen mit, mit dem ich im Mai zusammen meine Platzreife gemacht habe, das ist schön. Außerdem ein sehr altes Ehepaar, das frisch angefangen hat...sehr sehr süß.
Heute gabs Strand + Sonne, Salat + Sonne, Sauna + Sonne und heute Abend noch Gruppenessen mit Briefing für Morgen. Mein erster 18-Loch Platz steht an. Ab morgen ist dann Schluss mit lustig.
Ich glaube die Woche wird super.
0 Comments:
Post a CommentPost a Comment